Fachöffentlichkeit

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Beschäftigt man sich als Rechtsanwalt intensiv mit den Problemen am Arbeitsplatz und der individuellen Interessenlage seines Mandanten, kommen neben den entscheidenden Umständen des Einzelfalles immer wieder Rechtsfragen ans Licht, für die es keine vom Gesetz oder der Rechtsprechung vorgegebenen Lösungswege gibt.

Werden solche für Juristen interessante Rechtsfragen geklärt, veröffentlichen wir gerne die entsprechenden Gerichtsentscheidungen in der Fachpresse. Dies geschieht ausschließlich unter Wahrung des Mandatsgeheimnisses. Unseren Mandanten stellen wir die veröffentlichte Entscheidung zur Verfügung. Auch zur Hannoverschen Allgemeinen Zeitung haben wir seit vielen Jahren ein gutes Verhältnis. Bei solchen Pressekontakten stehen die Interessenlage des Mandanten und sein Wunsch nach Anonymität an erster Stelle.

Über grundsätzliche Rechtsfragen, wie beispielsweise zu der von der deutschen Arbeitsgerichtsbarkeit anerkannten Möglichkeit zur Verdachtskündigung, schreibe ich gern einen Aufsatz für die Fachpresse, denn auch dort sollten Arbeitnehmerinteressen mehr Berücksichtigung finden. In der Regel bleibt jedoch leider viel zu wenig Zeit für wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Wenn es mir wichtig und zeitlich möglich ist und ein Verlag Interesse hat, schreiben wir auch ganze Fachbücher, allein – wie zum Nachweisgesetz – oder mit anderen Arbeitsrechtlern – wie beim Handbuch Kündigungsschutz.